Neues Wasserrecht. Der Bericht über die Workshops

Am 15. und 16. März l.J. haben die Rechtsanwälte der Kanzlei BSJP Andrzej Preiss und Maciej Prusak zusammen mit Henryk Jatczak (Wody Polskie) und Andrzej Osiński (Retencja.pl) während der Konferenz STORMWATER POLAND 2018 in Gdańsk Workshops über das neue Wasserrecht durchgeführt.

Das Interesse an den Workshops war sehr groß. Die Workshop-Teilnehmer haben den Experten die Messlatte hoch gelegt. Die von ihnen gestellten Fragen haben gezeigt, wie viele Probleme das neue Gesetz in der Praxis hervorruft.
Es scheint, dass die größten Kontroversen die gesetzlichen Definitionen von "Wasserdienstleistung" und "Wasseranlage" auslösen. Sicherlich kann der neue Betreiber, d.h. Wody Polskie, für die Vermeidung von eventuellen künftigen Streitigkeiten ganz viel unternehmen. Er kann die Vorschriften des Wasserrechts so auslegen, dass die Vorschriften über die Wasserdienstleistung in der Praxis unstrittig angewendet werden, wenn wir mit der Verminderung der Retention durch den Ausschluss von mehr als 70 % der Grundstücksfläche aus der Fläche, die biologisch auf den von dem offenen oder geschlossenen Entwässerungssystem nicht erfassten Gebieten aktiv ist, zu tun haben. Diese Wasserdienstleistung besteht in der Verminderung der natürlichen Gebietsretention wegen Ausführung der Arbeiten auf dem Grundstück mit einer Fläche von über 3500 m2 oder wegen Lokalisierung der Bauobjekte, die mit dem Boden fest verbunden sind, besteht. Die Teilnehmer dieser Konferenz sind nach der Darstellung der neuen Vorschriften ihrer Schlussfolgerungen unsicher geworden.

Mehr Informationen über das neue Wasserrecht erhalten Sie von dem Rechtsanwalt Maciej Prusak (maciej.prusak@bsjp.pl) und Rechtsanwalt Andrzej Preiss (andrzej.preiss@bsjp.pl).